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07.12.2011
Studienfahrt der FOSE 11 nach Berlin
Vom 7. bis 11. November 2011 besuchte die FOSE 11 im Rahmen einer Studienfahrt die Bundeshauptstadt Berlin. Ihre Erlebnisse dort schildern die Schüler im folgenden Bericht.
Die Zugfahrt nach Berlin war angenehm, ebenso die Rückfahrt mit der DB.
Das Hotel war sehr komfortabel und neuwertig, allerdings war das Frühstück nicht jedermanns Geschmack. Die erste Nacht wurden wir durch einen Feueralarm frühzeitig geweckt. Die zentrale Lage (direkt am Hauptbahnhof) machte es uns leicht, mit S- und U-Bahn unsere Ziele zu erreichen. Mit dem Pflichtprogramm waren alle Schüler im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Zu späterer Stunde sind viele der Schüler durch die Stadt gezogen und haben sich in verschiedenen Lokalitäten wiedergefunden.
Stadtführung mit anschließender Besichtigung des Reichstagsgebäudes
Die Stadtführung zu Fuß war sehr interessant und informativ. Als erstes besichtigten wir einen Teil der Berliner Mauer. Außerdem waren wir auf der Museumsinsel und in der Helmholtz Universität. Ein weiterer Programmpunkt war das Holocaustdenkmal nahe dem Brandenburger Tor. Als letztes wurden wir durch das Reichstagsgebäude geführt. Von der Reichstagskuppel hatte man eine gute Sicht auf Berlin bei Nacht.
Technisches Museum

Am Dienstag, den 08.11.2011 besuchten wir im Rahmen unserer Studienfahrt das Technische Museum in Berlin-Kreuzberg. Dort besichtigten wir die verschiedenen Ausstellungen, wie zum Beispiel die Luftfahrt, Schifffahrt, Schienenverkehr, Fototechnik und eine Sonderausstellung über die Windenergie. Dieses Museum ist jedem zu empfehlen, der sich für Technik interessiert, da es unserer Meinung nach sehr gut und interessant gestaltet ist. Allerdings sollte man genügend Zeit einplanen, um auch alle Ausstellungen besichtigen zu können.
Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit
Am Dienstag, den 08.11.2011, besuchten wir das Gefängnis des Ministeriums für Staatssicherheit (Stasi) in Berlin-Hohenschönhausen.
Dort nahmen wir an einer Führung teil, die von einem ehemaligen Stasi-Häftling geleitet wurde. Aufgrund der persönlichen Erfahrungen unseres Führers bekamen wir einen gelungenen Einblick in die Unterbringung und den Alltag der Häftlinge.
Berlin Adlershof – Forschungszentrum Helmholtz - Elektronenspeicherring Bessy II
Im Elektronenspeicherring „Bessy II“ werden Elektronen in 3 Schritten beschleunigt. Im ersten Schritt werden sie leicht vorbeschleunigt, bis sie in den Booster umgeleitet werden, wo sie auf maximale Geschwindigkeit beschleunigt werden. Sobald sie diese erreicht haben, werden sie in den eigentlichen Elektronenspeicherring geleitet. Von diesem werden 32 Abgänge zu den Forschungsabteilungen geleitet, welche von jedem mietbar sind (allerdings gibt es eine Prioritätenliste). Jegliche Art von Experimenten mit Lichtstrahlen können hier durchgeführt werden.
Das Licht hat ein Spektrum von ultraviolettem Licht, über sichtbares Licht, bis hin zu Röntgenstrahlung. Es entsteht, wenn die Elektronen durch Magnetfelder abgelenkt werden. Durch die Anordnung der Magnete rund um den „Kanal“, in dem sich die Elektronen bewegen, wird die Strahlung zu einem „Strahl“ gebündelt. Durch Schalten bestimmter Magnete kann so ein Teil des Lichtstrahls zu den Forschungsabteilungen abgeleitet werden.
Das Wort „Strahl“ ist in Anführungszeichen zu setzen, da es in Wirklichkeit mehrere Millionen Blitze pro Sekunde sind. (Strahlung entsteht nur, wenn Elektronen umgeleitet werden.)
Besuch des Alliiertenmuseums
Am Donnerstagmorgen besuchten wir das Alliiertenmuseum. In Gruppen wurden wir durch die zwei Teile des Museums geführt. In den Führungen bekamen wir umfassende Informationen über die Geschehnisse rund um Berlin in der Nachkriegszeit und im Kalten Krieg. Da es sich hierbei um ein Museum in dem ehemals amerikanischen Sektor handelt, wurde dieser Krieg aus der Sicht der Westmächte erläutert.
Stadionführung Olympiastadion Berlin
Nach der Ankunft wurden wir über das gesamte Olympia-Gelände und durch das Stadion geführt. Dieses imponierte uns sehr da es ziemlich große Ausmaße hat. Daran konnte man auch erkennen, dass das Stadion von den Nationalsozialisten erbaut wurde. Von außen wirkt dieses alt, jedoch von innen ist es hoch modern. Der Höhepunkt für die Fußballfans unter uns war eine exklusive Führung durch die Mannschaftskabinen und den VIP-Bereich des Stadions.
Die Studienfahrt wurde durch den Förderverein des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg finanziell unterstützt.
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