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09.10.2011

Unterricht 1200 m untertage

ETA 91 im Bergwerk AnthrazitETA 91 besucht eines der letzten Steinkohlebergwerke

Am Freitag, 30.09.2011, besichtigten die Schülerinnen und Schüler der ETA 91 eines der letzten Bergwerke in Deutschland, die Zeche Anthrazit in Ibbenbüren. Nach einer kurzen Einweisung in dem Besucherzentrum des Bergwerkes ging es als erstes in die Kaue, wo sich Jugendlichen zunächst einmal umziehen mussten. In der typischen Bergmannskleidung wurde dann das Bergwerk erkundet.

 

Die erste Station war der Leitstand, von dem alle Prozesse, egal ob über- oder untertage, gesteuert werden. Auf Monitoren haben die Mitarbeiter dort alle notwendigen Informationen, die sie zum Steuern der Maschinen untertage benötigen. Gleichzeitig können bei Störungen auch diese analysiert werden und der Reparaturtrupp direkt mit den entsprechenden Informationen versorgt werden.

Bergwerk Anthrazit in IbbenbürenIm Anschluss ging es nach einer kurzen Busfahrt untertage. Innerhalb von zwei Minuten beförderte ein Förderkorb die Klasse auf eine Tiefe von 1200 m. Dort fuhren die Schülerinnen und Schüler auf einem der Förderbänder liegend in den Stollen.

Am Streb angekommen besichtigten sie den riesigen Bandförderer, der aufgrund von Wartungsarbeiten kurzzeitig still gelegt war. Danach ging es auf allen vieren direkt in den Streb zur Abbaustelle, wo ihnen der Kohlehobel und die Befeuchtungsanlage in Aktion gezeigt wurden.

Nach der fünfstündigen Besichtigung ging es dann wieder übertage, wo schon Getränke und eine Dusche auf die Jugenlichen warteten.

Ein besonderer Dank geht an die RAG, die diesen Besuch ermöglicht hatte.

 
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