Home

obere Grafik

Kelle45Bautechnik
Elektro45Elektrotechnik
Pinsel45Farbtechnik
Hobel45Holztechnik
Laptop45Informatik
Auto45KFZ-Technik
Mechatronik45Mechatronik
Spannfutter45Metalltechnik
Sessel45Raumgestaltung
In den Herbstferien ist das Schulbüro von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr geöffnet +++ Das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ist Projektpartner Schaufenster 4.0

Herzlich willkommen auf den Seiten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs in Paderborn!

WillkommensgrafikIVbreit

Verkehrssicherheitstage im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg

02.10.2018

Am 19. und 20. September veranstalteten die Paderborner Polizei und die Verkehrswacht Paderborn in Zusammenarbeit mit den Paderborner Berufskollegs Richard-von-Weizsäcker, Ludwig Erhard und Helene Weber und anderen Kooperationspartnern die Paderborner Verkehrssicherheitstage 2018. Landrat Manfred Müller eröffnete am Mittwoch das zweitägige Präventionsprogramm und erläuterte die Hintergründe: „Die Paderborner Polizei will mit ihrer Verkehrssicherheitsarbeit junge Menschen – insbesondere Fahranfänger – erreichen und nachhaltig sensibilisieren. 18- bis 24-jährige sind überproportional häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt. Um dieser Zielgruppe zu begegnen, arbeiten unsere Verkehrssicherheitsberater seit vielen Jahren mit den Berufsschulen im Kreis Paderborn zusammen.“

Seit vielen Jahren werden Heranwachsende bei den Verkehrssicherheitstagen an wechselnden Schulstandorten konkret und möglichst realistisch mit den Gefahren im Straßenverkehr konfrontiert. Am Mittwoch und Donnerstag wurde der Schulhof am Berufsschulzentrum Am Bischofsteich sowie der Maspernplatz zum Aktions- und Erfahrungsraum – nicht nur für Berufsschülerinnen und -schüler. Alle Interessierten waren  willkommen, um praktische Erfahrungen an unterschiedlichen Stationen zu machen: Wie fühlt sich das an, wenn sich ein Auto überschlägt, weil ich abgelenkt war? Was bewirkt mein Sicherheitsgurt, wenn ich mit 30 km/h auf ein Hindernis pralle? Was passiert bei einem Verkehrsunfall zum Beispiel mit einem angefahrenen Radfahrer? Wie verändert sich der Bremsweg wenn ich schneller fahre? Mit Hilfe verschiedener Simulatoren konnte jede/r die Antworten am eigenen Leib real erleben. Darüber hinaus wurden Sehtests angeboten und es gab Informationen zu dem aktuellen Thema „Toter Winkel“. In mehreren Vorführungen auf dem Maspernplatz wurden Bremsmanöver bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten präsentiert.

Spektakulär, aber auch brutal realistisch wurde am 20.09.2018 um 11.30 Uhr ein Verkehrsunfall simuliert. Ein Pkw wurde an einem Autokran hochgezogen und stürzte aus etwa 10 Metern auf einen Baumstamm. Obwohl so nur eine Aufprallgeschwindigkeit von knapp 50 km/h erreicht wurde, war das Ergebnis schockierend – im Ernstfall möglicherweise tödlich. Die Feuerwehr Paderborn zeigte im Anschluss die „Rettungskette“. „Live“ und in Echtzeit waren die anstrengenden Rettungs- und Bergungsarbeiten zu beobachten. Das war in dieser Situation auch so gewollt im Gegensatz zu echten Einsätzen, wo „Gaffer“ stören, lebensrettende Arbeiten behindern oder weitere Gefahren und Unfälle provozieren. Dieses immer größer werdende Problem wurde anhand der im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg ausgestellten „Gafferbox“ veranschaulicht, bei der Schülerinnen und Schüler sich in die Rolle eines Opfers begeben konnten, das von allen Seiten beobachtet und fotografiert wird. Um das Problem der Sensationsgier zu verdeutlichen, konnten die jungen Leute unter Klappen schockierende Fotos von schweren Unfällen betrachten oder auch nicht. „Die Schüler wurden darauf hingewiesen, dass die Fotos grausaume Szenen zeigen. Sie konnten selbst entscheiden, ob ihre Neugier groß genug war, um die Klappen zu öffnen“, erklärt der Verkehrssicherheitsberater des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Christian Rörig.

(Quelle: angelehnt an Pressemitteilung Kreispolizeibehörde Paderborn/Artikel Westfalen-Blatt vom 20.09.2018)

Industrie 4.0 hält Einzug in den Unterricht der die Fachschule für Technik

20.09.2018

Die Studierenden der TEV71 nehmen die Ampelkreuzungen hard- und softwaremäßig in Betrieb.Die digitale Vernetzung von unterschiedlichen Automatisierungssystem ist im Moment die wichtigste Innovationswelle in der Industrie. Sie ist uns allen unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ aus der Presse her bekannt.

Um die Studierenden der Fachschule für Technik in der Fachrichtung Elektrotechnik fit für neuen Herausforderungen im Zuge von „Industrie 4.0“ zu machen, wurde jetzt dazu ein neues Schulungssystem in Betrieb genommen. Es besteht aus selbst gebauten Modellen von Ampelkreuzungen, die einerseits mit Hilfe von Mikrocontrollersystemen flexibel gesteuert werden können. Andererseits können diese Ampelkreuzungen auch über Speicherprogrammierbare Steuerungen vernetzt werden.

An diesem System sollen daher auch mehrere Unterrichtsfächer zusammenarbeiten. Ein Fach konzentriert sich zunächst z.B. auf die Programmierung der Mikrocontroller. Ein weiteres Fach realisiert parallel dazu mit Hilfe von Speicherprogrammierbaren Steuerungen die Verkehrsflussoptimierung der einzelnen Ampelkreuzungen untereinander. Das Bindeglied zwischen beiden Steuerungssystemen stellt der sogenannte OPC-UA-Server dar, der den Datenaustausch zwischen verschiedenen Steuerungssystemen – Mikrocontroller und SPS – überhaupt erst möglich macht.

Diese digitale Vernetzung („Industrie 4.0“) spiegelt sich dann dementsprechend auch in der dazugehörigen Vernetzung der Unterrichtsinhalte der beteiligten Fächer wieder. Die Konfiguration und Nutzung des OPC UA-Servers betrifft unterrichtlich gesehen somit alle beteiligten Fächer. Diese Mikrocontroller können mit Hilfe eines sogenannten OPC UA-Servers mit anderen Steuerungssystemen, wie z.B. einer Speicherprogrammierbaren Steuerung vernetzt werden. Mit Hilfe des Schulungssystems kann das komplexe Zusammenspiel von verschiedenen miteinander vernetzten Ampelsystemen im Straßenverkehr zur Verkehrsflussoptimierung („Grüne Welle“) im Unterricht simuliert werden.

Lehrkräfte absolvieren Ersthelferkurs im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg Paderborn

05.09.2018

Die Lehrkräfte vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg können helfen: Ersthelfer-Kursleiter Stefan Pawlik (rechts) vom Deutschen Roten Kreuz ist zufrieden mit den Leistungen seiner Teilnehmer.Berufskolleg, Betrieb, Haushalt, Freizeit  oder Straßenverkehr - überall können Unfälle passieren, in denen eine schnelle Erstversorgung wichtig ist. Worauf in diesen Situationen zu achten ist, lernten 34 Lehrerinnen und Lehrer des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs im Rahmen eines Ersthelferkurses des Deutschen Roten Kreuzes. Unter der Leitung von Stefan Pawlik frischten die Pädagogen ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse in den Lehrinhalten Eigenschutz, Absichern der Unfallstelle, Auffinden einer Person, Retten aus Kraftfahrzeugen und Gefahrenbereichen, Helmabnahme, Kontrolle der Vitalfunktionen, Absetzen des Notrufs 112, stabile Seitenlage, Wiederbelebung und Defibrillation sowie Erste-Hilfe-Maßnahmen bei akuten Erkrankungen, äußeren Verletzungen und Verletzungen am Kopf- und Bewegungsapparat auf.                                                                                                              

Internationale Schüler und Gymnasiasten des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs kochen gemeinsam am Helene-Weber-Berufskolleg

03.07.2018
„Shi- was? Wie spricht man das aus?“, „Shirpera Fudge“. So und mit ähnlichen Fragen begann die mittlerweile dritte Kochaktion des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs am benachbarten Helene-Weber-Berufskolleg. Neben einer Vielzahl an typisch deutschen Gerichten wurden Speisen aus den Herkunftsländern der Schülerinnen und Schüler der internationalen Klassen zubereitet. So ergaben sich an den beiden Projekttagen Gerichtpaarungen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Durch leckere Kombinationen wie Gulaschsuppe mit Taboulé, Bratkartoffeln mit Mantu Afghan oder auch Apfelstrudel mit Halawat el Jibn konnte jeder Gast ganz verschiedene Geschmackseindrücke sammeln.

Unterstützt wurde das durch die Schulsozialarbeit des Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg geplante Projekt von Olivia Pavlik und Elke Wittenbrock-Heeg, zwei Lehrkräfte des Helene-Weber-Berufskollegs. Sie standen bei Rückfragen der Schülerinnen und Schülern zur Seite, kümmerten sich um die Küchenorganisation und leisteten „Erste Hilfe“, wenn sich nicht so ganz an das Rezept gehalten wurde.

Zum jeweiligen Ende der beiden Projekttage wurden weitere Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die Schulleitungen zum gemeinsamen Essen eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellung der einzelnen Gerichte wurde gegessen, sich ausgetauscht und auch neue Freundschaften geknüpft. Nicole Guihur-Montalban, eine Fachlehrerin der internationalen Klasse, war mit der Frage:  „Wie viele Fußballmannschaften habt ihr denn noch zum Essen eingeladen?“ nicht die Einzige, die scherzhaft auf die große Menge an verschiedenen Speisen aufmerksam machte. Nach dem Aufräumen wurde jedoch deutlich, dass es den Gästen wohl geschmeckt hat. Bis auf eine kleine Restmenge, die von den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause genommen wurde, waren alle Gerichte aufgegessen worden.

„Die Schüler/innen  haben prima mitgemacht und alle Gerichte sind sehr lecker geworden, obwohl viele Rezepte durchaus kompliziert waren! Hier war die Zusammenarbeit in den gemischten Gruppen der Schülerinnen und Schülern aus dem Gymnasium und den internationalen Schülerinnen und Schülern von großer Bedeutung.  Somit kannte zumeist einer in der Gruppe das geplante Gericht und konnte die Anderen anleiten“, lobte Olivia Pavlik die teilnehmenden Klassen.